Der Hobbit: Bilbos Vertrag

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0023-1 01 004Zu meinem letzten Geburtstag habe ich die Bluray Box der Hobbit Filme geschenkt bekommen – wirklich sehr schöne Filme die ich nur jedem wärmstens empfehlen kann. Im Film-Fieber mache ich mich danach auch gerne schon mal auf die Suche nach Merchandise-Artikeln und gerade beim Hobbit gibt es da ja Unmengen. Was ich persönlich am besten fand war der Vertrag zwischen den Zwergen und Bilbo, erhältlich war er einmal als Handgeschriebenes Unikat und dann noch als Digitaldruck. Aber beides konnte mich nicht überzeugen, da sie leider in Englischer Sprache waren – mein Englisch ist zwar alles andere als schlecht, aber dieses „Vertragsenglisch“ war für mich leider nur mit etwas Mühe gänzlich zu verstehen.

Also entschied ich,

«ich werde das einfach selber Übersetzen und mir so einen Vertrag machen!»

Und das war tatsächlich ein ganzes Stück Arbeit.

Denn zuerst musste ich überhaupt mal eine Schrift finden die dem Original ähnelt. Nach erfolglosem Suchen habe ich dann auch noch eine eigene Schrift erstellen müssen! Das war selbst für mich eine Premiere, musste ich mich in der Vergangenheit immer mit den Schriftarten begnügen die mir vorgesetzt wurden, kann ich heute ALLES genauso machen wie ich es haben möchte. Das allein hat mir schon viel Freude bereitet. Das Übersetzen war dann ziemlich mühsam und hat mich ganz schön viele Mittagspausen gekostet, aber ich habe dabei viele neue Vokabeln gelernt 🙂 . Das schwierigste an dem Vertrag war es dann die Vorderseite und die Überschrift so zu gestalten dass sie dem Original ähnelt obwohl es nun deutsche Wörter sind,  aber ich finde es ist ein guter Kompromiss geworden.

Und da ich ja gerne meine Arbeiten mit euch teile, könnt ihr den Vertrag hier nachbauen!

Ihr braucht dazu folgendes:

  • 6 DIN A4 Blätter 130 – 200 g/m²
  • Schwarzen Tee (Beutel) oder Kaffee
  • Farb-Laserdrucker
  • Schere
  • Kleber (schnell trocknender Holzleim / Buchbinderleim)

Vorlage herunterladen

Anleitung

  1. Druckt zuerst nur die 1. Seite der Vorlage auf ein Papier, legt dieses Papier danach so in euren Drucker dass ihr die andere Seite bedruckt und druckt darauf dann die 2. Seite.
  2. Die anderen Seiten (3-7) werden auf die verbliebenen 5 Blätter gedruckt.
  3. Schneidet nun die Seiten aus. An den durchgezogenen Linien wo die Schrift unterbrochen ist solltet ihr darauf achten auch wirklich die schwarze Linie mit weg zu schneiden, sonst sieht man die beim späteren zusammenkleben. Entlang der gestrichelten Linien kann ruhig grob geschnitten werden, es ist nicht schlimm wenn ihr zu viel weg schneidet oder die Kanten ausfransen.
  4. Jetzt verpassen wir dem Papier sein gealtertes Aussehen. Dazu brüht ihr zuerst den Tee oder Kaffee auf, lasst ihn etwas abkühlen damit ihr euch nicht verbrennt. Taucht dann eines der Blätter für ca. 5 Minuten in die Flüssigkeit und trocknet sie dann im Backofen auf mittlerer Schiene bei ca. 80°C (Backpapier unterlegen), seid Vorsichtig mit dem Papier wenn es so nass ist, da es sehr schnell einreißen kann. Lasst das Papier im Ofen auch bitte nicht unbeaufsichtigt, auch wenn es sich normalerweise nicht bei einer so niedrigen Temperatur entzünden kann (lt. Wikipedia erst bei 360°C) könnte es doch durch die Hitze aufsteigen und an die Heizstäbe kommen. Ihr könnte es auch fönen oder einfach an der Luft trocknen lassen. Stapelt die Seiten nicht beim trocknen, sie würden dann später zusammenkleben.
  5. Wenn alles getrocknet ist werden die 3 getrennten Seiten entsprechend der Zahlen zusammengeklebt. Gut trocknen lassen.
  6. Klebt nun die Seiten, wie auf dem Foto oben zu erkennen, zusammen.
  7. Faltet zum Schluss den Vertrag wie in der Galerie unten und macht ein Band drum. Fertig!

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Ich hoffe ihr hattet Spaß beim nachbauen und freut euch auf meine nächsten Projekte 😉 . Auch wenn es in letzter Zeit sehr ruhig auf Kreanym geworden ist, habe ich tausende Ideen die nur darauf warten umgesetzt zu werden. Es werden auch bald die ersten Arbeiten ohne Papier hier erscheinen, da der Frechverlag unter dem Motto „kuschlig“ den neuen TOPP-Star sucht – und Papier ist ja nun wirklich nicht kuschlig 😉 .

Ich hoffe ihr kommt bald mal wieder vorbei! Wer mag kann mir übrigens auch gerne auf Facebook folgen. Manchmal findet ihr ein paar Infos dort zuerst (so ein richtiger Blogbeitrag ist ja schon mal etwas mehr Arbeit).

Schöne Grüße
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